Sexualtherapie und Unterschiede im Begehren:

In einer intimen Beziehung ist das Begehren in der Regel unterschiedlich und Ausdruck Ihrer jeweiligen individuellen Sexualität.

Problematisch wird dies erst dann, wenn die geringere Lust beispielsweise als mangelnde Liebe oder Attraktivität empfunden wird oder die stärkere Lust beispielsweise Druck oder das Gefühl, nicht zu genügen, auslöst.

Die Systemische Sexualtherapie bietet Ihnen einen Rahmen, um diese Gefühle ansprechen zu können und das gegenseitige Vertrauen wieder zu stärken. Dies schafft die Basis, dass Paare den Mut finden, auch andere Faktoren zu benennen, die das sexuelle Miteinander beeinflussen. Dieses gemeinsame Sprechen über eigene sexuelle Wünsche und Abneigungen fällt im Therapieraum mit einer dritten Person häufig leichter als im Schlafzimmer.

Im Verlauf einer Sexualtherapie stellen Paare immer wieder fest, dass die Unterschiede im sexuellen Verlangen durch ihre wechselseitige Beziehungsdynamik eine zunehmende Polarisierung erfahren haben und nicht so ausgeprägt sind, wie ursprünglich einmal gedacht.

Dennoch bleiben Unterschiede immer bestehen und die Notwendigkeit, anzuerkennen, dass die Verschiedenheit in der Sexualität zu einer Partnerschaft dazugehört. Diese sind dann aber nicht mehr so bedrohlich für die Beziehung und stellen die Liebe nicht mehr infrage.

Praxis für Systemische Paartherapie, Sexualtherapie, Familientherapie und Einzeltherapie, Cosimaplatz 2, 12159 Berlin - Schöneberg

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