Sexualtherapie und körperliche Symptome:

Sexuelle Funktionsstörungen wie z.B. Orgasmusprobleme, Erektionsstörungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder auch eine hohe Empfindlichkeit bei Berührungen beeinträchtigen häufig das sexuelle Begehren bei Paaren.

Die mit solchen Symptomen immer wieder verbundenen Versagensängste und Enttäuschungen auf beiden Seiten können dazu führen, dass Sexualität zunehmend zur Problemzone erklärt wird, die entsprechend gemieden bzw. gar nicht mehr betreten wird.

Nicht selten kommt es dadurch zu einer zunehmenden Belastung für die Beziehung und einer Zuspitzung von Konflikten im Miteinander auch in anderen Bereichen.

Gespräche im Rahmen einer Sexualtherapie tragen dazu bei, die Symptome besser zu verstehen. So können diese sowohl Ausdruck von individuellen lebensgeschichtlichen Erfahrungen als auch Teil der gemeinsamen Beziehungsdynamik sein.

Auch aktuelle äußere Belastungen können einen Einfluss darauf haben, ob z.B. bestimmte Berührungen Erregung oder Schmerz erzeugen oder ob bereits die Vorstellung des sexuellen Höhepunktes als Leistungsdruck oder als stimulierend erlebt wird.

Körperübungen, die im sexualtherapeutischen Setting angeleitet werden und die Sie zu Hause ausführen, erleichtern es Ihnen, sich als Paar sexuell neu zu begegnen. Diese unterstützen Sie dabei, mit vorhandenen Symptomen anders umzugehen und bestehende Ängste abzubauen. Meist gelingt es den Paaren auf diesem Weg, bestehendes Schmerzempfinden zu reduzieren sowie der Erregung und der Lust wieder einen größeren Raum zu geben.

Praxis für Systemische Paartherapie, Sexualtherapie, Familientherapie und Einzeltherapie, Cosimaplatz 2, 12159 Berlin - Schöneberg

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